Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter. - Novalis, deutscher Dichter (1772 - 1801)

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Einleitung und grundsätzliche sozialdemokratische Haltung zum Thema

In der Gestaltung der Zukunft hat die Bildung eine zentrale Bedeutung. Bildung betrifft alle Menschen einer Gesellschaft. Der Zugang zur Bildung muss nach den individuellen Fähigkeiten für alle offen bleiben und darf nicht nur einer Gesellschaftsschicht vorbehalten sein.

Bildung ist eine Innovation für die Zukunft. Die SP wehrt sich gegen einen Abbau in allen Bildungsbereichen: Frühe Förderung, Volksschule, Berufsfachschule, Mittelschule, Fachhochschule, Hochschule und Universität. Die SP setzt sich ein für gute Rahmenbedingungen aller öffentlichen Bildungsinstitutionen.

 Rückblick auf die letzte Legislatur (Erreichtes/verpasste Chancen)

In drei Forumsveranstaltungen „Die St.Galler Sparpolitik und ihre Auswirkungen auf das Bildungssystem“, „Zwei Fremdsprachen auf der Primarschulstufe – Überforderung für die Schülerinnen und Schüler“, „Chancengleichheit durch Frühe Förderung“ sind aktuelle Themenbereiche mit Fachreferaten im bildungspolitischen Zusammenhängen vorgestellt worden.

In der Volksschule wurden die gesetzlichen Grundlagen für den Berufsauftrag, das Sonderpädagogik-Konzept durch den Kantonsrat und die Regierung erlassen. Durch die vorgegebene Kostenneutralität sind nicht in allen Bereichen optimale und zufriedenstellende Lösungen getroffen worden.

 Aktueller Diskurs

Die SP ist gegen die Einheitsinitiative „Ja zum Ausstieg aus HarmoS-Konkordat“ und setzt sich ein für einheitliche Bundeslösung in der Fremdsprachenthematik in der Primarschule.

 Ausblick auf nächste Legislatur

Die Lehrpersonen im Bildungsbereich sollen gestärkt werden in der Ausübung ihres Berufsauftrages und als Fachpersonen die gesellschaftliche Anerkennung erhalten, damit auch politisch die Rahmenbedingungen verbessert werden.

Die Startvoraussetzungen im öffentlichen Bildungsbereich sind sehr unterschiedlich. Mit bezahlbaren Tagesstrukturen, Ausbau der Frühen Förderung und einer familienergänzende Betreuung soll die Chancengleichheit für alle verbessert werden.

Mit praxisnahen Umsetzungshilfen und sinnvollen Fördermassnahmen wird der Heterogenität in der Volksschule aktiv begegnet. Mit diesen Investitionen verringern wir nicht nur Folgekosten, sondern gewähren eine höhere Zufriedenheit im Schulsystem und in der Familie. Die Zusammenarbeit der Departemente Inneres, Bildung und Gesundheit muss in Bezug auf innovative Lösungen gestärkt werden. In der Strategie einer optimalen Lösungsfindung sind Modelle aus andern Ländern zu prüfen.

So setzt sich die SP für die Erhöhung der Maturitätsquote ein, ist gegen die schleichende Erhöhung der Schulgelder und befürwortet den Ausbau des Stipendienwesens. Die Chancengleichheit soll auf allen Bildungsstufen gewahrt bleiben.

Daniel Baumgartner, Kantonsrat

Präsident Fachkommission Bildung SP St.Gallen

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